Du gehst durch deine Tage wie durch einen dichten Nebel. Du lächelst, funktionierst, tust, was getan werden muss. Innen jedoch – eine leise Leere, ein Ziehen in der Brust, eine Schwere in den Schultern. Du bist feinfühlig, nimmst jede Schwingung wahr – und gerade deshalb bist Du oft erschöpft.
Immer wieder verlierst Du Dich:
in den Gedanken, die kreisen wie endlose Wellen, in Aufgaben, die Dich auffressen, in Erwartungen, die wie ein enger Mantel auf Deiner Haut liegen. Dein Körper fühlt sich nicht mehr wie ein Zuhause an.
Manchmal sind Deine Gefühle weit weg,manchmal stürmen sie wie ein Gewitter herein.
Und irgendwo tief in Dir glüht ein Funke: Das hier ist nicht alles. Da ist mehr – ein Atem, der Dich weitet, eine Lebendigkeit, die vibriert, eine Wahrheit, die Dich frei macht. Vielleicht hast Du den Weg dorthin verloren.
Aber er wartet. In Dir.